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Widerstreben ausführt, so zögert er damit von Tage zu Tage, bis er sie endlich blindlings vollbringt und den Unschuldigen statt des Schuldigen trifft. Indessen ist dagegen einzuwenden: war denn ohe Aufgabe in der Weise, wie Hamlet sie zu lösen hatte, so leicht, dass er sie sogleich lösen konnte; wo bot sich ihm denn gleich ein Weg, sie so, wie er glaubte sie ausführen zu müssen, auszuführen? Mit dem Tode des Polonius, meint weiter der Verfasser, verfällt nun Hamlet in wirkliche Schuld. Allein, wo tritt diese That als eine Schuld hervor? fasst sie so Hamlet? fassen sie Claudius und Hamlets Mutter so? Laertes natürlich geht uns hier nichts an. Und jene Schuld, sagt sodann der Verfasser, zieht er sich doch nur zu, indem seine edle Natur vor der unedlen Aufgabe Rache zu üben zurückweicht; er wäre nicht das zarte, reine Gemüth, das er ist, wäre er sofort der geforderten Rachethat fähig. Wie? Vor der Rache für seinen Vater, für die er ja nur lebt, weicht Hamlet zurück? die Anfgabe, die ihm die heiligste sein muss und ist, soll eine unedle sein? Er soll nicht das zarte, reine Gemüth sein, wenn er die Rache gleich vollzöge? Als das zarte, reine Gemüth muss er ja gegen die leibhaftig gewordene Sünde in Kampf treten! Und umgekehrt, wenn er weniger ein reines Gemüth wäre, müsste er langer darüber nachstudiren, wie er am vernichtendsten den Schlag der Rache ausführen könnte. In seiner weitern speciellen Beleuchtung des Hamlet hat die Vorliebe für Abstractionen ihm das Bild Hamlets ganz verblasst. Hamlet ist ihm der Mann voll Begeisterung für alles Edle, für Wahrheit, Liebe und Treue; aber sein Traumleben wird plötzlich zerrissen; die Welt tritt ihm in ihrer Gemeinheit entgegen; nur an Horatio hat Hamlet noch einige Freude, und Horatio, sagt der Verfasser, hängt mit einer gewissen Liebe an Hamlet. Was soll mit der „gewissen“ Liebe gesagt sein? Weshalb, fragt nun der Verfasser, zerstreut dieser eine wahre Mensch und Freund die düstre Stimmung nicht, die die Falschheit der Welt über Hamlet gebracht hat? Nun, antwortet er, eine vollendete Freundschaft besteht auch zwischen beiden nicht; Horatio's aufrichtigem Herzen fehlt die Fulle, die allein Hamlets idealem Verlangen genügen konnte, und so kann auch dieser ächte Römer es nicht hindern, dass für Hamlet Dänemark ein Gefängniss und die Welt ein kahles Vorgebirge ist. Aber, muss man da entgegnen, was soll denn eigentlich mit Hamlet geschehen? Soll er ins frohe Leben eingeführt werden und der Pflicht der Rache vergessen? Wie kann der wahre Freund anders als die düstere Stimmung achten, welche die erlebten Gräuel in Hamlets Seele erzeugen müssen? So sind auch im Folgenden noch Ansichten ausgesprochen, die schwerlich haltbar sind. Der Gedanke z. B., dass Hamlet vor jeder Rachethat zurückschrecke, bezeichnet ihn auch als entschiedener Pietät bar, und die Durchführung desselben macht ibn zu einem ganz undramatischen Menschen. – Ausser Hamlet hat der Verfasser auch Othello und Romeo noch näher beleuchtet; mit diesen beiden Betrachtungen kann man leichter übereinstimmen. Herford.

Hölscher.

Gymnasium met vijefjarigen Cursus te Leyden. Jaarcursus

1867-1868. Inhoud. I. Verslag aangaande den Jaarcursus 1867-1868. II. Verhandeling van Dr. C. A. X. G. F. Sicherer, Lorelei.

Zehn Plaudereien über Holländisches und Schwäbisches. I.–V. (Leyden, 1868.) 80 116 S. Dr. Sicherer, welcher in allen fünf Classen des Gymnasiums zu Leyden die unterste Classe wird als die erste in den Niederlanden bezeichnet,

Lehrer für den Unterricht in der hochdeutschen Sprache ist, bringt in sehr ansprechender Gespräcbsform Mittheilungen eines Doctors aus Sachsen und einer jungen, von einem Besuche aus Holland kommenden Schwäbin, welche auf einer Rheinreise zusammentreffen, statt eines eigentlichen Programms „eine leichtere Speise“, um den jüngeren Lesern „auch einmal auf diesem Wege ein Stückchen deutscher Sprache beizubringen und ihr Vaterland auch einmal in einem fremden Spiegel zu zeigen.“

Es werden manche Vorurtheile, welche man gegen holländisches Wesen noch findet, bekämpft und Reiseberichte, wie diese Dr. Roblfs und in Ueber Land und Meer“ (1867) Graf Baudissin in den „Holländischen Briefen“ liefert, stark berichtiget oder es wird Manches in das rechte Licht gebracht, wie das Bild in Ueber Land und Meer“ (1867), welches das Waschen einer Strasse in einer holländischen Stadt darstellt. Insbesondere werden in grosser Menge Eigenthümlichkeiten der holländischen Sprache vorgeführt, welche dem Hochleutschen gegenüber treten. Es wird hervorgehoben, dass das Holländische „nicht nur eine Anzahl dem Hochdeutschen ganz fremder Wörter enthält, sondern auch viele, die, wiewohl ziemlich gleichlautend, doch, weil ganz verschiedenen Stammes, ganz verschiedener Bedeutung sind, wie z. B. das vervelen [langweilen) und verfehlen; andere, wiewohl von einerlei Herkunft und ebenfalls beinahe gleicblautend, weichen dennoch in ihrer jetzigen Bedeutung bedeutend von einander ab, wie z. B. Hochzeit und hoogtijd [Abendmahl], hässlich und hatelijk (gehässig]; andere hinwiederum laufen nebeneinander ber und berühren sich nur zufällig einmal, wie z. B. unser morschen und das holländische morsen [beschmutzen, sudeln etc.). Während unser morschen dem bolländischen verrotten, d. h. verfaulen, vermodern, entspricht, ist das holländische morsen etwas ganz anderes; aber beide begegnen einander wieder in dem Ausdruck morsch todt, was im Holländischen ebenfalls morsch dood ist. Andere machen es wie wir in der Quadrille, sie gehen ein Paar Schritte weit Hand in Hand, lassen einander los und reichen die Hand einem Andern, fassen sich wieder und lassen sich wieder los u. S. W. So ist, um das erste beste Wort zu nebmen . ziehen im Holländischen trekken; die Cigarre zieht nicht ist auch im Holländischen de Zigaar trekt niet; anziehen z. B. ein Kleid ist een Kleed aantrekken, aber sich anziehen ist nicht zich aantrekken, sondern zich ankleeden; dagegen zich eene Zaak aantrekken ist sich einer Sache annehmen, sich darum kümmern, auch etwas übel nehmen; ausziehen ist uittrekken, z. B. seinen Rock, aber ausziehen in eine andere andere Wohnung ist verhuizen, daher ist ein Auswanderer ein landverhuizer; verziehen ist vertrekken, z. B. seinen Arm, sein Gesicht verziehen ist zijn arm, zijn gezicht vertrekken; aber vertrekken bedeutet auch auf brechen, abreisen, während unser ziehen gerade das Gegentheil, bleiben, zögern bedeutet.“

Nach dem oben angegebenen Gesichtspunkte, nach welchem die Schrift zunächst für Schulen bestimmt ist, erscheint die Arbeit anziehend und belebrend.

Die ausgesprochene Hoffnung (S. 4), dass auch Erwachsene „bin und wieder ein lesenswerthes Blättchen“ finden mögen, ist eine wohlberechtigte. Als belehrende Beispiele sind die Hinweisungen auf Aehnlichkeiten des Schwäbischen mit der „Umgangssprache“ in Holland (S. 92) hervorzuheben, so wie auf die Unterschiede von jufvrouw, jonkvrouw, maagd, (de maagd Maria, de maagd van Orleans) (S. 81).

Einzelne Ausdrücke sind wohl auf Rechnung des Einflusses des Holländischen zu schreiben z. B. ,darum lächert es mich auch immer“ (S. 79) der Landschaft „ein eigenthümliches Vorkommen verleihen“ (S. 39) „ist man . . auf der rechten Etage (des Hauses) angelandet“ (S. 67).

Möchten die übrigen „Plaudereien“ bald nachfolgen.
Landesbut.

A. M. Ottow.

ver

Miscellen.

Ueber die Abstammung des Wortes Ghetto. In der Encyklopädie von Ersch und Gruber heisst es gleich zu Anfang des Artikels Ghetto: „Die Etymologie dieses Wortes findet sich in keinem Lexikon wir müssen aber hinzufügen: auch nicht in dem von Ersch und Gruber. Denn die Bemerkung: dass Ghetto wahrscheinlich korrumpirt aus italienischem Giudecca und dieser Name aus Judeaica, Judearia entstanden sei (letztere beiden sind nach Muratori die Benennungen der den Juden in Venedig und Salerno angewiesenen Stadtbezirke, schon in Urkunden vom Jabre 1090 erwähnt) diese Bemerkung ist schon aus dem Grunde nicht halthar, weil der Name Giudecca, der allerdings von Judaica stammt, sich nicht auf die Juden bezieht, sondern vom venezianischen Zudegà (für giudicato: gerichtet, zugesprochen) sich berleitet.

Maier (Beschreibung von Venedig, Leipzig 1789) und vor ihm schon Temanza, weisen nach, dass die Giudecca (eine noch heute existirende Insel, quasi eine Vorstadt Venedigs) im 9. Jahrhundert ein terreno aggiudicato (gerichtlich zuerkanntes Terrain) war für die Familien Barbolani, Iskoli und Selvi, welche wegen Ermordung des Dogen Pietro Tradonico (im Jahre 864) verbannt und später, begnadigt, nach der Lagunenstadt zurückgekehrt

Eine auf den ersten Blick ansprechende Erklärung findet sich in Gregorovius „Figuren“ (Geschichte, Leben und Scenerie aus Italien 1856). Auf Seite 103 heisst es bei Erwähnung des Ghetto in Rom unter Anderm: „Bis auf seine (Papst Paul IV.) Zeit hatten die Juden die, wenn auch nicht ausgesprochene Freibeit überall in Rom zu wohnen.“ . „Nunmehr wies ihnen der Papst nach Art der Venezianer ein streng abgesperrtes Quartier

„Man nannte es zuerst Vicus Judaeorum, dann kam der Name Ghetto dafür auf, der nicht mit der venezianischen Benennung Giudecca zusammenzuhängen scheint und wabrscheinlich aus dem talmudischen Wort Ghet gebildet ist, welches Absonderung heisst. Es war am 26. Juli 1556, als die Juden Roms in diesen Ghetto zogen.“

Dieser Erklärung liegt die Annahme zu Grunde: Die Benennung des Judenquartiers sei aus der Mitte der Juden in die italienische Sprache übergegangen, was unwabrscheinlich ist. Vielmehr drängt sich der Gedanke auf, dass den Juden mit der Sache auch ihr Name aufgedrängt sein durfte. Und in Wirklichkeit verbält es sich auch so, wie aus Folgendem ersichtlich wird.

Das Wort Gbetto ist venezianischen Ursprungs, denn wie ein gründ

waren.

an.“

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licher Kenner der „alten braunen Stadt“ berichtet, entstand der erste Ghetto in Venedig. Der venezianische Ghetto (ein Denkmal der starken Ebbe, die im Anfange des 16. Jahrhunderts in den Begünstigungen der Juden von Seiten der Republik eintrat), liegt an dem, der Giudecca-Insel entgegengesetzten nördlichen Ende Venedigs und besteht aus zwei Theilen, eigentlich: aus zwei, durch Brücken mit einander verbundenen und von engen Gassen durchschnittenen Inseln, von denen eine Ghetto vecchio, die andere Ghetto nuovo genannt wird. Letztere, heisst es in einer Abhandlung von Tom. Temanza, * war bis ins 15. Jabrhundert ein Morast; die erste dagegen war viel früher erhöht, befestigt und der Ort der Giessereien, sowie der Sitz der betreffenden Behörde. Dieser Ort wurde desbalb Getto (d. h. Guss, Giesserei) genannt. Allmälig ward auch die andere Insel festgemacht und Häuser wurden errichtet. In der ersten Zeit dienten dieselben vielen christlichen Familien zur Wohnung, bis sie den Juden im Jahre 1516 zum ausschliesslichen und setzen wir hinzu auch verschliesslichen Aufenthalte ange. wiesen wurden. Die Benennung Gbetto ward auch auf diese neue Insel übertragen und blieb die stete Bezeichnung des Judenquartiers; eine Bezeichnung, die auch in den anderen Städten Italiens angenommen wurde.

Aristoteles, Politik 7, 2, redet über einen oxúgov nepigepóuevov, einen kreisenden becher, an dem die alten Scythen nur den hätten theil nehmen lassen, der sich im kampfe ausgezeichnet habe. Albertus Magnus in seinem grossen commentare über das werk des griechischen philosophen, Opera IV. p. 400 a, sagt zu dem ausdrucke: „scyphum circumportatum, quem Anglici Vuisheile vocant, nos autem garsel.“ Ich finde weder im mittelhochdeutschen garsel, noch im angelsächsischen wis heile; vermuthungen uber die Ableitungen sind leicht. Vielleicht dass ein umsichtiger germanist den ursprung der wörter erkennt und sie durch andere beläge bestätigt. Ich wollte darauf hinweisen, weil sie sonst vermuthlich noch lange, in den riesigen folianten des deutschen polybistors verborgen, unbeachtet bleiben werden. Uebrigens ist dieser grundgelehrte scholastiker an derartigen, beiläufigen notizen sehr reich; wer den deshalb studieren wollte, würde seine mühe belohnt finden. Göttingen.

Ludw. Stern.

Auffallende Ausdrucksweisen. „Diese grosse Güte zu erkennen und auch selbst einst thatsächlich auszuüben, wird bei jedem Anlass die Jugend angeeifert.“ Programm. Gymnasium zu Innsbruck, 1868. S. 34.

Fünf Schüler wurden angewiesen sich nochmals aus einem Gegenstande der mündlichen Prüfung zu unterziehen.“ Das. S. 22.

„Das Entlehnen der Bücher von den Schülern erfolgt nur mit Einflussnahme der Klassen vorstände.“ Programm. Gymnasium zu Linz, 1868. S. 36.

„Der Stenographverein betheilt zwei Schüler mit entsprechenden Geschenken." Das. 1868. S. 36.

„Uns war die schmerzliche Pflicht entzogen, einem so hochgeehrten Collegen mit thränenfeuchten Augen ein Lebewohl ins schönere Jenseits an dem vereinsamten Sarge zu bauchen.“ Das. S. 34.

*Antica pianta dell'inclità Città di Vinezia. Vinezia 1781. Pag. 70.

„Diejenigen Schüler, welche nicht nach Graz zuständig sind.“ Programm. Gymnasium zu Graz 1868. S. 57.

Goethe und Purkynje. Das eben erfolgte Ableben des grossen österreichischen Physiologen Purkynje, so berichtet der Wiener Wanderer, erinnert uns an eine interessante Épisode seines Lebens, an seine Begegnung mit Goethe, auf die er selbst sehr grosses Gewicht gelegt hat und auf die er im Gespräche sehr oft zurückzukommen liebte.

Das Ringen Deutschlands im Befreiungskriege liess Goethe bekanntlich völlig gleichgültig. Denn nachdem er im August 1813 aus Böhmen nach Weimar zurückgekehrt, widmete er sich, während dem in Deutschland die freiheitliche Bewegung boch aufloderte, einem ernstlichen Studium des chinesischen Reiches, wobei ibm Klapproth, „ein eingefleischter Chinese,“ wie er an Knebel schrieb, sehr nützlich war (Briefwechsel mit Knebel II. 95), und zugleich beschäftigte er sich mit geognostischen Betrachtungen, sowie mit der Ordnung seiner die Zinnformation betreffenden Sammlungen. Anfangs des Jahres 1819 bekam Goethe Purkynjes Buch

,, über das subjective Sehen“ zur Hand; und am 29. März dieses Jahres schreibt er an Reinhard über Purkynje: „Dieser vorzügliche Mann ergeht sich in den physiologischen Erscheinungen und führt sie durchs Psychische zum Geistreichen, so dass zuletzt das Sinnliche ins Uebersinnliche ausläuft, wobin die Phänomene, deren Sie erwähnen, wohl zu zählen sein möchten. Ich bringe in meinem nächsten Stück Naturwissenscbaften einen Auszug aus Purkynje bei, mit eingeschalteten eigenen Bemerkungen, mannigfaltig betrachtend und firnissend.“ Es war bekanntlich Goethe's Gewohnheit bedeutende Bücher zu excerpiren und mit Anmerkungen zu versehen.

Eine Probe, wie tief und liebevoll Goethe das Buch von Purkynję auffasste, geben wir im Nachstehenden. Auf Seite 170 jenes Buches schreibt Purkynje: „Zunächst diesem liesse sich behaupten, dass Gedächtniss und Einbildungskraft in den Sinnesorganen selbst thätig sind, und dass jeder Sinn sein ihm eigenthümlich zukommendes Gedächtniss und Einbildungskraft besitze, die, als einzelne begrenzte Kräfte, der allgemeinen Seelenkraft unterworfen sind.“ Dazu bemerkte Goethe: „Hier darf nun unmittelbar die böhere Betrachtung aller bildenden Kunst eintreten; man sieht deutlicher ein, was es heissen wolle, dass Dichter und alle eigentlichen Künstler geboren sein müssen. Es muss nämlich ihre innere productive Kraft jene Nachbilder, die im Organ, in der Erinnerung, in der Einbildungskratt zurückgebliebenen Idole freiwillig ohne Vorsatz und Wollen lebendig hervorthun, sie müssen sich entfalten, wachsen, sich ausdehnen und zusammenzieben, um aus füchtigen Schemen wahrhaft gegenständliche Wesen zu werden ... Je grösser das Talent, je entschiedener bildet sich gleich anfangs das zu producirende Bild. Man sehe Zeichnungen von Raphael und Michel Angelo, wo auf der Stelle ein strenger Umriss das, was dargestellt werden soll, vom Grunde loslöst und körperlich umfasst.“

Goethe sehnte sich ausserordentlich, den Urheber jener interessanten Schrift „über das Sehen in subjectiver Hinsicht“ kennen zu lernen. In der ersten Hälfte des Decembers 1821 kam endlich Purkynje aus Prag nach Weimar zu Goethe zum Besuch ; er war eben als Professor der Physiologie nach Breslau berufen worden. Wie Goethe nach diesem persönlichen Zusammenleben urtheilte, davon giebt die folgende Stelle aus einem an Knebel

14. December 1821 gerichteten Briefe ein denkwürdiges Zeugniss : „Merkwürdig war er mir, wie er sich aus dem Abgrunde des Pfaffthums

am

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