Isländische Volkssagen, 第 1 巻

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Mayer & Müller, 1889
 

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67 ページ - ) aber lautet so: Ein Bauer zog beim Fischen einst einen Seezwerg herauf, der sich als Meermännchen zu erkennen gab; er hatte einen grossen Kopf und lange Arme, vom Leibe abwärts aber glich er einem Seehunde. Er wollte auf die neugierigen Fragen des Bauern keine Auskunft geben, deshalb nahm ihn dieser trotz allem Sträuben mit sich ans Land. Hier kam die Frau des Bauern, ein junges lustiges Weib, an den Strand und empfing ihren Mann mit Küssen und Liebkosungen. Darüber freute sich der Bauer und...
68 ページ - ... beantworten, aber sonst auf keinen Fall. Nach drei Nächten willfahrte ihm der Bauer. Als nun das Meermännchen auf dem Ruderblatt sass, fragte es der Bauer, welche Ausrüstung die Fischer haben müssten, um beim Fange Glück zu haben. Das Meermännchen antwortete: Von gekautem und geknetetem Eisen soll man Angeln schmieden. Die Angelschmiede soll stehen, wo man das Brausen von Wasser und See hören kann, und die Angelschnur soll aus grauem Ochsenleder und einem Zaum aus roher Pferdehaut gemacht...
95 ページ - Haut in eins herunter, bestrich ihn über und über dick mit Butter und legte die Haut wieder darüber Dann schleuderte er den Fisch, so weit er konnte, in die Höhle hinein...
67 ページ - Güte noch mit Gewalt bekam der Bauer mehr Belehrungen aus dem Meermännchen heraus, als was hier erzählt ist. Nur unter der Bedingung, daß der Bauer es wieder an dieselbe Stelle in der See hinausfahren...
207 ページ - Niemals durften die, welche da lernten, unter freien Himmel hinausgehen noch das Tageslicht sehen, so lange sie dort weilten; sie mußten aber drei oder sieben Winter in der Schule bleiben, bevor sie ausgelernt hatten. Eine graue zottige Hand kam jeden Tag durch die Wand herein und reichte den Schülern Speise. Das aber bedingte sich derjenige, der diese Schule hielt, aus, daß jedes Jahr der sein eigen werde, der von jenen, welche aus der Schule entlassen wurden, zuletzt hinaus ging.
114 ページ - Weise vollzogen. Dann setzte man sich zu Tische, und als es dunkel geworden war, stand man wieder vom Tische auf, ohne dass etwas Besonderes geschehen ware. Die einen der Gaste gingen im Hochzeitssaal auf und ab, die andern sassen beim Trunk und unterhielten einander. Das Brautpaar war nach der Sitte noch ruhig sitzengeblieben. Da pochten starke Schlage an die Tur.
208 ページ - Ich bin nicht der letzte. Siehst du nicht den, der hinter mir kommt?" Da griff der Teufel nach dem Schatten, den er für einen Menschen hielt ; S^mundur aber schlüpfte hinaus und die Thür schlug ihm auf den Fersen zu.
196 ページ - Schule besucht hätten, wo der Teufel selber sie in Zauberkünsten unterwiesen habe, und daß nur ein Jahr noch von ihrer Lehrzeit übrig gewesen sei. Als Lehrgeld habe er sich Blut von ihnen ausbedungen, und dies sei das Rote gewesen, was der Bursche in den Gläsern gesehen habe. Der Pfarrersfrau wurde darauf für ihre Mifsethat eine wohlverdiente Züchtigung zuerteilt.
48 ページ - Pfarrer fragte ihn, wie das zugehe, und da erzählte er die ganze Geschichte, und daß es ein König und dessen Tochter gewesen seien, bei denen er im Winter gelebt habe; und sein Leben lang bereute er nun, daß er das Kind nicht anerkannt hatte. Danach wurde er nie wieder derselbe wie früher, uud so schließt hiermit die Saga vom Könige des Elbenvolkes auf Seley.
67 ページ - Waren feil. Der Bauer hatte noch nie so starkbesohlte und dicke schwarze Schuhe bekommen können, wie er gern haben wollte. Diese Kaufleute aber behaupteten, die allerbesten zu haben; der Bauer hatte unter hundert Paaren die Auswahl, allein er meinte, sie seien alle...

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