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144. Ich kann Ladewig's Bedenken gegen die von W. vorgeschlaigene Erklärung nicht als gegründet anerkennen. Durch die Behauptung, dass die ersten Menschen, welche Holz zu spalten versuchten, sich des Keils bedienten, wird noch nicht angedeutet, dass man nach der Erfindung besserer Werkzeuge diese Art des Holzspaltens verschmäht habe. S.

157: umbram umbras. R.
168 erklärt P. für unecht.
171: a

ab. W. H. 173. 174. Diese beiden Verse hat R. nach Schrader's Vorgange umgestellt.

174. stivae stivaque. L. W. R. H. Vgl. Heyne ed. IV. t. I. p. 317: molesta utique copula in stiva que. debevat esse fagus, stiva, per appositionem, quae sit stiva. Martinus non male emendandum arbilratur alta que fagus stivae quae c. uti iugo,

ea iugum fiat, caeditur tilia.' Ich habe die von Voss, Jahn und Wunderlich gebilligte Conjectur aus den in m. Progr. Berlin 1873, p. 11. 12. angegebenen Gründen in den Text gesetzt. S.

187—192. Hanow, sched. crit. p. 6 hat gut nachgewiesen, dass diese Verse hier, wo der Dichter dem Landmann Vorschriften giebt über das, was er thun soll, wo er von den curis des Landmanns spricht (v. 177), unpassend sind und diese Vorschriften, die mit v. 193 weiter fortgesetzt werden, in ungeeigneter Weise unterbrechen. Nicht so überzeugend ist der Vorschlag Hanow's, diese Verse hinter v. 203 zu setzen, denn das dortige contemplator item scheint doch auf vorangegangene andere, ähnliche Beobachtungen hinzuweisen. Vielleicht schrieb Verg. diese Verse an den Rand seines Handexemplars, um später solche Zeichen, wie er deren eines hier anführt, ausführlicher zu besprechen. Dagegen hat Ribb. proleg. p. 55 zu zeigen gesucht, dass die fraglichen 6 Verse hier ganz an ihrem Platze ständen. L.

189 nimmt P. daran Anstoss, dass die Blüten die Zweige des Baumes niederdrücken sollen, tilgt darum den Punkt hinter olentis und schreibt dạnn: se superans fetus; allein so hätte der Dichter nur schreiben können, wenn der Mandelbaum für gewöhnlich schon viele Früchte trüge, was doch nach dem Satze mit at si nicht der Fall war, denn aliquis se superat steht nur von dem, der schon für gewöhnlich Grosses leistet. L.

196: maderent domarent. P. cj.
203: illum in praeceps

illum praeceps. R. An der ganzen Stelle v. 204—310 findet Ribb. proleg. p. 40–42 Vieles auszusetzen und glaubt nicht, dass diese Partie, so wie sie uns vorliegt, von V. geschrieben sei. L. Vgl. dagegen m. Progr. de Georgicis a Vergilio emendatis. Berlin 1873, p. 12. 218: adverso

averso. R.
226: aoems aristis. W.
236: caeruleae caerulea. W. H.
242: sublimis sublimen. R.
248: nocte luce. P. cj. densantur densentur. R.
251: illic illis. R.

L. meint, dass die Reihenfolge der Verse von 252 an in Unordnung gekommen sei. R. setzt 257-258 vor 252 und nimmt vor 259 eine Lücke folg. Inhalts an: sunt enim suis quaeque temporibus opera adsignata, etiam eis, quae nullum omnino negotium videntur admittere. Hanow l. 1. p. 7–9 will 252-256 hinter 207 stellen und

257—258 auswerfen, vermisst gleichfalls einen Uebergang zu dem von 259 an Berichteten, nimmt jedoch keine Lücke an. Vgl. dagegen m. Progr. Berl. 1873, p. 12. S.

263 nimmt Hoffmann in d. Oesterr. Zeitschr. f. Gymn. 1865, p. 138—140 solchen Anstoss an dem perf. impressit nach dem vorhergeh. praes., dass er nach einigen schlechten Handschriften, denen jetzt allerdings durch die Blätter des cod. Aug. grösseres Gewicht zufällt, impressat schreiben will. Allerdings hat V. viele neue Worte gebildet und ist mit einigen seiner Neubildungen allein geblieben; aber gegen die Autorität der besseren Hdschr. darf man doch dem V. nicht ein neues Wort aufdrängen, wenn die gewöhnliche LA. sich erklären lässt. Auch Ribb. proleg. p. 269 erklärt sich gegen impressat. L.

266: rubea Rubea. 'R.

269: deducere. Bossler im Philol. XXI, p. 159 empfiehlt das im Med. stehende diducere: ‘zum Zweck der Wiesenbewässerung einen Bach in mehrere kleine ableiten und zertheilen;' doch s. m. Anm. zu v. 114. L.

275: incusum in cotem. P. cj.
297_298: at und et nec und at.

P. cj. p. 374—375. Vgl. dagegen m. Progr. Berlin 1873, p. 13. 303: pressae carinae

pressa carina. P. cj. 320-321 : ita turbine nigro ferret hiemps culmumque levem aut t. n. ferre hiemem culmosque leves. P. cj. Für ferret v. 321 schlägt Meiser (Jahrb. 1872, p. 119) verrit vor; für ita v. 320 Madvig (adv. II, p. 47) ut.

334. hat Á. als unecht eingeklammert.
360: tum a curvis tum curvis. R.

365. Bossler meint im Philol. XXI, p. 157-158, dass die W. vento impendente in unnützer und die lebhafte Aufzählung der Vorzeichen störender Weise das schon 356 stehende ventis surgentibus wiederholten, und macht mit Berufung auf Aratus 929 sq., den Vergil auch hier benutzt habe, und auf Senec. N. Q. I, 14, wo man eine offenbare Nachahmung Vergil's finde, den Vorschlag, vento impellente zu schreiben. Dieselbe Vermuthung hat schon J. H. Voss ausgesprochen. L.

385 habe ich mich in der Interpunction und Erkl. an R. angeschlossen. W. macht den inf. von videas abhängig und nimmt ein Anakoluth an. L.

387. W. und Andere erklären incassum von dem vergeblichen Bemühen der Vögel sich zu baden, da die fettigen Federn das Wasser vom Leibe abhielten; aber hier sollen die Zeichen des kommenden Regens und Unwetters angegeben werden, und dazu gehört die grosse Unruhe der Sumpfvögel. Also ist incassum anders zu erklären. L. 393 : aperta

operta. P. cj. 399: solutos

lutosos. P. cj. 404: sublimis sublimen. R.

415—416: haud equidem credo und: aut rerum fato - haud, equidem ut credo und : et rerum tanto. P. cj.

418: vias vices: R.
457: ab

moveat moneat. W.
475: insolitis in solidis. P. cj., s. Urlichs, chrest. Plin. p. 31.

5124513: sese und spatia cursum und in spatio. P. cj. Auch will P. die Verse 498-502 hinter 514 rücken, um einen besseren Schluss des Buches zu gewinnen. Weidner in der Eos II, p. 462 fragt, ob V. nicht geschrieben haben sollte: dant spatiom spatio ? L.

a. R.

LIB. II. 14: posito

proprio. P. cj. 16: habitae aditae. P. cj.

22: alii, quos ipse via aliae, quas ipse vias. R. cj. via una. P. cj.

26. Eine andere Erklärung dieser Stelle giebt E. v. Leutsch im Philol. XI, p. 314: “Verg. sagt: andere Baumarten erwarten gedrückte nicht in terram depressos, sondern durch Erde oder Klammern gedrückte Senker und sonach in ihrer eigenen suus ist s. v. a. oixeios Erde Baumpflanzungen. Verg. denkt sich von einem Stamme mehrere Zweige abgehackt, welche um den Stamm eine Art Baumschule bilden werden.' Bei dieser Erklärung weiss ich nicht, wie sich diese dritte Art der künstlichen Entstehung von der vierten wesentlich unterscheidet. L.

39–46. Ueber den Vorschlag Hanow's, diese Verse hinter v. 8 zu rücken und die Conjectur P.'s, v. 42 vor v. 41 zu setzen und für da den inf. dare zu schreiben, vgl. m. Progr. Berlin 1873, p. 13. 14. S.

45. E. v. Leutsch sieht Philol. XI, p. 303 in d. St. eine Anspielung auf Varro den Ataciner, der in seiner Kosmographie von der musikalischen Harmonie des Himmels und ähnlichem, von indischen Bäumen u. s. w. gehandelt und also von der Erde sich entfernt hatte.'

49: solo ollis. P. cj.
65: et durae ecdurae. R.

71: R. behält das hdschr. fagos bei; ich habe mich jetzt in der Schreibung und Erkl. d. St. an Voss angeschlossen. L.

81: exit exilit. R. exiit. W.
82: mirata usque

miraturque. L. R. W. H. mirata ipsa. P. cj. Ueber die in den Text aufgenommene cj. vgl. m. Progr. Berlin 1873,

97: vites vitis (genet.) P., damit nicht vina als Apposition zu vites hinzugefügt werde. Dabei aber hat P. die Partikel et übersehen, im Vorherg. waren noch keine vina firma erwähnt. L.

108. Die Verse 35—38 hatte L. nach Ribbeck's Vorschlage (proleg. p. 46. 47) nach v. 108 gesetzt. Vgl. dagegen m. Progr. Berlin 1873, p. 13. 14. S.

126: tardumque acidumque. P. cj.
141: immanis immania. P. cj.
169: Decios, Marios Deciosque mares. P. cj. p. 378.
174: artis arlem. R.
187: dispicere - despicere. L. W. huc hoc. R.
196: ovium fetum fetus ovium. W.

219: viridis viridi. L. R. Beide Lesarten geben denselben Sinn; wegen des Parallelismus der Adjectiva 'ist aber viridis vorzuziehen. S. 253: neu

nec. R.
256: quis cui quisquis. R.

267. Madvig adv. crit. II, p. 47: arboribus seges, ei, quo mox digesta ferantur. 268: ignorent subito ne subito ignorent ut. P. cj.

quae. W. H. und R., s. Spitta quaest. Verg. p. 22. 285: pascat prospectus inanem prospectu pascat inani. P. cj. 287 : neque

nec. R. Auch streicht R. das folg. se. 296. 297 hat P. hinter v. 292 gesetzt; doch s. Ribb. proleg. p. 54. tendens pandens. L. R. Vgl. m. Progr. Berlin 1873, p. 15.

p. 14. S.

271: qua

p. 378.

300: aut summa defringe ast ima destringe. P. cj.
316: movere moveri. R.

323. verlangt P. ein Komma hinter frondi, damit nemorum mit dem Folg. verbunden werde.

327: alit -- agit. P. cj., eine sehr ansprechende Vermuthung.
341: terrea aurea. P. cj.

353: victa - hiulca L. W. R. H. Vgl. m. Progr. Berlin 1873, p. 42. Dass die Prolepsis, durch welche der in findit liegende Begriff verdoppelt wird, den Ausdruck malerischer mache, wie R. Jen. Literaturz. 1874, H. 21, p. 317 behauptet, leugne ich nicht. Aber die Härte der Elision ist an dieser Stelle des Verses sehr auffallend und in dem Med. hat nach W. ursprünglich nicht HVLCA sondern EVICA gestanden. S.

373–375. R. hat in den lectt. Verg. p. 5 nachzuweisen gesucht, dass Verg, später die Verse 376-379 an die Stelle der früher geschriebenen 373–375 gedichtet habe. P. hält die 3 Verse für unecht und des Verg. unwürdig. Die von beiden vorgebrachten Bedenken werden nach meiner Meinung durch die in m. Progr. Berlin 1873, p. 16 vorgeschlagene Interpunction, die ich in den Text aufgenommen habe, gehoben. S.

379: admorso ad morsum. R.
382: ingeniis

in gentis. R.
390 will P. mit Veränderung des hdschr. hinc in hic hinter 392
setzen.

412. Bossler meint im Philol. XXI, p. 158, dem Verg. habe hier die Stelle Eurip. Ion. 647: ίση γάρ η χάρις, μεγάλοισι χαίρειν, σμικρά θ' ndéws freiv vorgeschwebt; colere stehe hier also im Sinne von ehren, werth halten.'

423. 424. P. setzt hinter tellus ein Colon und schreibt im folg. V.. sine st. d. hdschr. cum.

433. L. hatte sich an Ribb. (s. proleg. p. 49) und an Benoist angeschlossen und diesen Vers als unecht eingeklammert. Ueber die Gründe, welche mich genöthigt haben, die Klammern, die übrigens auch bei W. und H. fehlen, wieder zu entfernen, vgl. m. Progr. Berlin 1873, p. 16. 17. S. 443 : pinos

pinus. R.
454-457. Die Unechtheit dieser 4 Verse haben P. und Hanow p. 10
nachzuweisen gesucht. Ribb, dagegen spricht sich in den prol. p. 49
für ihre Echtheit aus. Vgl. auch m. Progr. Berlin 1873, p. 17. S.

464: inclusasque inlusasque. W.
469: et at. W. H.

472. parvoque exiguoque. L. W. R. H. Vgl. m. Progr. Berlin 1873, p. 62. S.

476. 477: sacra und accipiant signa und adspiciant. P. cj.
498; res
499: aut haud. P. cj.
509: geminatus enim geminans sludium. P. cj.
514: hinc
hic. R. parvosque

patriosque. P. cj.
520: laeti redeunt redeunt nitidi. P. cj. In Deutschland sieht
man die Schweine nicht nitidos von der Mast zurückkehren; möglich,
dass sie in dem reinlichen Holland sich so einstellen. L.

522. 523 hält Schenkl im Phil. XXVIII, p. 69 für einen späteren Zusatz des Dichters zum Behufe einer neuen Bearbeitung.

525: demittunt distendunt. P. ej.
528 und 535 erklärt P. für unecht.
539: etiam etenim. P. cj.

spes. P. cj.

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LIB. III.
2: vos

et vos. P. cj.
3: carmine carmina. W.
5: inlaudati Pelusiaci. P. cj.

46–48 erklärt P. für unecht. Vielleicht sind diese Verse ein späterer Zusatz Verg.'s. L. Wenn die Georgica, wie ich annehme, 29 v. Chr. zum ersten Male herausgegeben sind, so kann diese Vermuthung L.'s nicht richtig sein. S. 50: pascit

pascet. R. 66. 67: miseris mortalibus aevi prima fugit miseri, ut mortalibus, aevi prima: fugit. P. cj.

72: delectus dilectus. R.

76. Wagner verbindet jetzt in den Fleckeis. Jahrb. 1868 p. 148 mollia reponit d. i. molliter reflectit und vergleicht cervicem reponere bei Lucr. I, 36 und Quint. IV, 2, 39.

77: et ire inire. P. cj. minantis minacis. L. W.

81-83. Hitzig im Rhein. Mus. XV p. 321 will honesti spadicis schreiben, den genet. von dem vorherg. pectus abhängig machen und die folg. W. bis tum als unecht streichen. 85: fremens

premens. R. 90. Diesen Vers will P. als unecht streichen. Dann aber würde man nicht wissen, ob der Cyllarus oder der Xanthus gemeint sei; auch würde nur das dritte Glied in der Aufzählung durch et angereiht sein. L. 92: effudit

effundit. R. Hinter 96 hatte L. nach dem Vorschlage Tittler's, dem auch R. beigetreten ist, 120-122 versetzt. Hitzig im Rhein. Mus. XV p. 323. 324 will sie hinter 94 setzen ; dann aber wäre das quoque hinter hunc störend. Ich habe aus den in m. Progr. Berlin 1873 p. 18—20 entwickelten Gründen die frühere Reihenfolge der Verse 96—122 wiederhergestellt. S.

97. 98: senior, frustraque laborem ingratum trahit, et, si nior; fr. lab. in gratum trahitur ; si. P. cj. Hanow p. 12. 13 sieht in den W. senior trahit einen späteren Zusatz. proelia (v. 98) erklärt L. unter Hinweis auf A. XI, 736 (nocturnaque bella) für proelia Veneris. Mit dieser Erklärung steht der Inhalt der Verse 100—122 im Widerspruch. S.

99: in -e, P. cj.
101: prolemque

pariterque. P. cj.
103: cum - quum (und hinter pulsans ein Ausrufungszeichen). P. cj.
116: equitem equitum. P. cj.
130: concubitus primos concubitu primo. P. cj.
143: pascunt et pascantur. P. cj.

148. P. erklärt diesen V. für unecht; vgl. dagegen m. Progr. Berlin 1873 p. 20. S.

151; concussus percussus. P. cj.

158-161. P. will V. 158 hinter v. 161 rücken und in v. 160 für sacros aut schreiben: sacros; et.

162 erklärt R. für unecht.

Wagner spricht in den Fleckeis. Jahrb. 1868 p. 148 die Vermuthung aus, V. habe v. 168 nicht ipsis, sondern ipsos geschrieben: "erst ist den einzelnen ein Weidenreif um den Nacken zu legen, dann verbinde man sie selbst je zwei mittelst zusammengebundener Weiden (torquibus) Vergil I. 6. Aufl.

14

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