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ARCHIV

FÜR DAS

STUDIUM DER NEUEREN SPRACHEN

UND LITERATUREN.

HERAUSGEGEBEN

VON

LUDWIG HERRIG.

XVII. JAHRGANG, 31. BAND.

BRAUNSCHWEIG,

DRUCK UND VERLAG VON GEORGE WESTERMANN.

1862.

Inhalts-Verzeichniss des XXXI. Bandes.

Abhandlungen.

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Liebesbriefe von

Schiller

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330

Uebungsbücher zum Uebersetzen aus dem Deutschen in's Englische so

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wie aus dem Englischen in's Deutsche. Herausgegeben von
J. Morris. (Dr. Philipp.)
Anzeiger für Kunde der deutschen Vorzeit. (Dr. Sachse.)
Germania. Herausgegeben von Fr. Pfeiffer. (Dr. Sachse.).
Die Nordfriesische Sprache. Von C. Johansen. (Dr. Sachse.)
Michaelis, Nouveau Système de Sténographie française d'après la Mé-
thode Stolze. (L.)

Die Verwendung des deutschen Lesebuchs für den deutschen Unter-
richt. Von Dr. L. Frauer. (Dr. Sachse)
Schiller's Prosa, Auswahl für die Jugend.

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338

339

435

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438

Der Schwan in Sage und Leben. Von P. Cassel. (Dr. Sachse.)
Anzeiger für Kunde der deutschen Vorzeit

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Ueber Johannes Rothe aus Kreuzburg. Von Dr. F. Bech
Ueber die Faustsage. Von Dr. Kühne.

De Reinmaro de Zweter. Von B. Hüppe.

Germania. Herausgegeben von Fr. Pfeiffer. (Dr. Sachse.)

Traité complet de la conjugation des verbes français. Par Lesaint. (Dr. Muret.)

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Englisches Vocabular. Von Dr. Vogel. (Dr. Muret).

Programmenschau.

Rede, gehalten bei Schiller's hundertjährigem Geburtstage. Von Dr.
Eckstein

Rede zur Feier des hundertjährigen Geburtstags Schiller's, von Prof.
Daniel gehalten

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443

445

.

231

231

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Der Spieghel der Layen. Mitgetheilt von Dr. B. Hölscher. (Hölscher.) 232
Weltburgerthum und Schule. Von Dr. M. Zille.

On Troilus and Cressida. Von Dr. Boning. (Dr. A. Kortegarn.)
Zur Einleitung in die Geschichte der neuhochdeutschen Grammatik.
Von G. Th. Dithmar. (Hölscher.)

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Ueber

Balladendichtung im Allgemeinen,

insbesondre die Lenore Bürgers.

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Balladen giebt es in der deutschen Literatur, seit Bürger *) nach dem Vorbilde englisch-schottischer Dichtungen, wie sie in der berühmten Sammlung unter dem Titel: Old Songs and Ballads, von Percy herausgegeben wurden, episch-lyrische Dichtungen schuf und unter dem Namen „Balladen“ herausgab. Romanzen giebt es, seit Gleim französische Gedichte dieses Namens übersetzte. Ballade, ballad, bedeutet eigentlich: Tanzlied, Romanze: romanische Volkssprache. Der Unterschied von Ballade und Romanze ist nur nominell. Balladen und Romanzen sind episch-lyrische Dichtungen; episch, in so fern sie eine Reihe von Begebenheiten, die mit einander in causalem Zusammenhange stehen, vorführen; lyrisch, in so fern die Gemüthswelt der in die Handlung verflochtenen Personen zur Darstellung gebracht wird. Auch das Drama entsteht bekanntlich aus der Verschmelzung von Epik und Lyrik, ähnlich wie auf einem andern Kunstgebiete durch eine Verschmelzung der Architektur und Plastik sich die Malerei entwickelt. Zum Drama aber wird die episch-lyrische Dichtung erst, wenn zu dem Worte die Geberde hinzukommt, das der bildenden Kunst abgeborgte mimische Element. Diess fehlt den Balladen, die durch dialogische Form übrigens mehr oder weniger an die dramatische Dichtungsart anstreifen.

*) In dem Buche „Gottfried August Bürger von Pröhle," zu welchem das Archiv Nachträge brachte, ist gleichfalls die Lenore sehr ausführlich

behandelt.

Archiv f. n. Sprachen. XXXI.

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