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Die Anerkennung, welche das erste Lesebüchlein micht nur bei Lehrern und Eltern, sondern auch bei den Kindern gefunden hat, war sehr ermuthigend für den Herausgeber in der Sammlung vorliegender Leseübungen, welche, mit nur einzelnen Ausnahmen, aus den besten Quellen deutscher Jugendliteratur geschöpft worden sind.

Bei der Anordnung der gewählten Stücke, die sich alle durch das Kindliche und Gemüthliche ihres Inhaltes, so wie durch ihre sittliche Tendenz und Lehren praktischer Weisheit auszeichnen, ist hier, wie im ersten Lesebüchlein, eine strenge Stufenfolge vom Leichteren zum Schwereren beobachtet worden

Die Buchstabirübungen, welche nicht nur eine möglichst genaue Aussprache der Silben und Wörter möglich machen, sondern auch Geläufigkeit im Rechtsdireiben befördern, ents halten in der Regel nur die schwierigsten Wörter der betreffenden Lefestücke.

WOR 20.34

Es wird nicht nöthig sein, zu bemerken, daß der Lebrer die Buchstabirübungen sowohl, als auch die Fragen oft mit großem Nußen erweitern kann.

In typographischer Hinsicht bleibt kaum etwas zu wünschen übrig. Der Verleger hat kein Opfer und keine Mühe gespart, den Werth des Buches durch eine gefällige äußere Ausstattung möglichst zu erhöhen und hegt daher die Hoffnung, daß es den Wünschen der Lehrer und Eltern in jeder Beziehung entspredien und dem längst gefühlten Bedürfnisse eines passenden deutschen Lesebuches für die hiesigen Sdjulen abhelfen möge.

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Inhalt8 : Berzeichni $3. Peftion 1. Der gute Wilhelm, 2. Sei versöhnlich, 3 Der Greis und das Kind, 4. Der Greis und das Kind, (Fortsexung) 5. Das Schäfchen, 6. Die Täubchen, 7. Das reinliche Julchen, 8. Drei Paare und Einer, 9. Psalm 34, 12-17, 10. Des Kindes L'oblied, 11. Aindliche-Liebe, .. 12. Der woolthätige Albert, 13. Der Bettler, 14. Der ehrliche Arnold, 15. Das dankbare Kind, 16. Sei höflich und gefällig, 17. Der Geldbeutel, 18. Frühlingslied, 19. Das Gold, 20. Der gute Bruder, 21. Der Bär und die Bienen, 22. Der Rohlfopf, 23. Löwe, Tiger und Elephant. 24. Das betende Kind, 25. Die aufgebende Sonne, 26. Der Hufnagel, 27. Das Hufeisen, 28. Kinderfreuden, 29. Das Tonnerretter, 30. Der Löwe, 31. Ordnungsliebe, 32. Von Hand, dem treuen Hunde, 33. Die Schafe, 34. Gottes Güte,

Eitte

9 11 12 14 15 16 17 19 20 21 22 23 24 26 27 28 30 32 33 35 36 38 39 41 43 45 46 48 50 52 54 56

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35. Das gestohlene Pferd, 36. Die kleine Wohlthäterin, 37. Der Sad vol Erde, 38. Der Zeisig und der Finke, 39. Wißbegierde, 40. Das junge Aepfelbäumchen, 41. Das Rothfehlchen, 42. Der schöne Eichbaum, 43. Des Knaben Lust, 44. Der Menschenfresser, 45. Hanne und das Geflügel, 46. Das arme Mädchen, 47. Der Biber, 48. Die Aehre und die Distel, 49. Die wilden Gänse, 50. Der Tanzbär, 51. Der Wolf und der Mensch, 52. Das Raupennest, 53. Der kleine Rorbmacher, 54. Ludwig und Karl, 55. Georg und sein Bell, 56. Die Wachtel und ihre Kinder, 57. Der Mensch und der Kranich, 58. Barry, der Hund von St. Bernhard, 59. Die beiden Wege, 60. Der treue Hund, 61. Die Auh, 62. Der gute Reiche, 63. Die Pfirsichen, 64. Nathanel, 65. Der Hahn, der Hund und der Fuchs, 66. Der Staar von Segringen, 67. Die Raße, 68. Der Wilde, 69. General La Fayette, 70. Unterschied zwischen Sparsamkeit und Geiz, 71. Weise Anwendung der Jugendzeit,

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3 weites Lefebud.

Lektion 1. ar-tig flei-ßig ge-lehnt Sa-chen Tha-le Bäck-chen folg-fam Hand-lung schenk-ten Tha-ler bant-te

ge-büdt hin-hielt Stre-de trau-rig Fin-ger ge-lernt Mit-leið sü-Be

zähl-te

Der gute Wilhelm. 1. Eines Tages hatte Wilhelm recht fleißig gelernt, und war artig und folgsam ge-we-sen. Da schenkten ihm die Eltern einen halben Thaler. Wilhelm dankte den guten Eltern, und hüpfte vor Freude hin und her.

2. Da fannst du ja die ganze Welt kaufen, sagte er endlich, und sprang zur Thüre hinaus. Seine kleine Schwester, die Gretchen hieß, lag krank am Fieber; ihr wollte er eine rechte Freude machen.

3. Auf dem Wege nach dem Dorfe, das eine fleine Strecke von seines Vaters Hause hinweg im Thale lag, zählte er al die süßen Sachen an den Fingern her, die er für seine kranke Schwester kaufen könnte.

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